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Wasserfasten nach Prof. Schwarz

Häufige Fragen

48 Fragen zum Wasserfasten, beantwortet

Diese Fragen stellen mir Fastende jeden Tag im Fastenchat. Hier stehen die Antworten gebündelt — kurz gehalten, mit Verweis auf die ausführliche Seite, wenn es dort mehr zu sagen gibt.

Wenn Sie erst herausfinden möchten, ob das Wasserfasten für Ihre Situation passt, beginnen Sie mit dem Eignungscheck. Er dauert wenige Minuten und speichert keine Daten. Bleibt Ihre Frage offen, schreiben Sie mir über Ihre Frage an mich oder fragen Sie direkt im Fastenkanal.

6 Fragen

Eignung und Sicherheit

Kann ich überhaupt wasserfasten?

Jeder kann fasten. Jeder kann sich entscheiden, zwei Wochen lang nichts zu essen. Je kränker jemand ist und je mehr Medikamente er nimmt, desto wichtiger wird eine fastenerfahrene Begleitung — durch eine ausgebildete Fastenbegleitung oder fastenerfahren ärztlich. Diese Begleitung kann digital sein, so wie Sie sie hier auf dieser Website bekommen. Ob das Wasserfasten für Ihre Situation passt, klären Sie in wenigen Minuten im Eignungscheck. Er speichert keine Daten.

Wann sollte ich vorher unbedingt ärztlichen Rat einholen?

Bei Diabetes mit blutzuckersenkenden Medikamenten, bei Herz-, Nieren- oder Lebererkrankung, bei Blutdruckmedikamenten, bei Schilddrüsenerkrankung, bei Psychopharmaka, bei einer Essstörung in der Vorgeschichte, bei ungewolltem Gewichtsverlust und bei jeder Dauermedikation. Entscheidend ist dabei, dass Sie die Änderung Ihrer Medikamente mit einem fastenerfahrenen Arzt besprechen. Einige Medikamente müssen während des Fastens ausgesetzt oder stark reduziert werden, andere laufen normal weiter. Genau das muss besprochen werden. Das ist kein Abraten, sondern die Voraussetzung dafür, dass Sie sicher fasten.

Wer sollte nicht wasserfasten?

In Schwangerschaft und Stillzeit, bei bestehender Essstörung, bei ausgeprägtem Untergewicht und bei akuter psychischer Instabilität ist Wasserfasten nicht der richtige Weg. Und wenn Sie gerade Fieber haben oder eine Grippe durchmachen, ist auch nicht der richtige Moment, um mit dem Fasten zu starten. Aber der richtige Zeitpunkt wird kommen.

Ich nehme mehrere Medikamente. Muss ich die absetzen?

Nicht eigenständig. Manche Medikamente müssen während des Fastens pausiert oder deutlich reduziert werden, andere laufen normal weiter. Und nach dem Fasten gibt es unterschiedliche Schemata, wie die Medikamente wieder angesetzt werden, wenn sie dann noch nötig sind. Genau bei dieser Frage ist es wichtig, das Pausieren oder die Änderung Ihrer Medikamente mit einem fastenerfahrenen Arzt zu besprechen. Ihr behandelnder Hausarzt sollte dabei möglichst immer eingebunden sein: Wenn es um das zeitweise Aussetzen der Medikamente geht, besprechen Sie das mit einem fastenerfahrenen Arzt — die langfristige Therapieänderung mit Ihrem Hausarzt. Für dieses Gespräch gibt es das ärztliche Informationsschreiben zum Ausdrucken.

Mein Arzt kennt sich mit Fasten nicht aus. Was tun?

Das ist häufig. Nehmen Sie das ärztliche Informationsschreiben von der Seite Medikamente und Wasserfasten mit. Es erklärt in Fachsprache, was beim Wasserfasten passiert, welche Werte sinnvoll sind und worauf bei der Medikation zu achten ist. Wenn Ihr Arzt das Fasten dennoch ablehnt und Sie es machen wollen: Es ist Ihr Recht, sich für das Fasten zu entscheiden. Viele Ärztinnen und Ärzte lehnen das Fasten aus purer Unerfahrenheit ab. Dann können Sie das Thema mit einem fastenerfahrenen Arzt aus dem Netzwerk Wasserfasten besprechen.

Welche Laborwerte sollte ich vorher bestimmen lassen?

Keiner dieser Werte ist zwingend nötig, Sie können auch ohne Labor fasten. Ein gewisses Risiko entsteht aber, wenn Sie schon vor dem Fasten eine Elektrolytstörung oder eine hohe Harnsäure haben. Beides ist selten, lässt sich aber vorab ausschließen. Sinnvoll sind dann Blutbild, Elektrolyte einschließlich Natrium, Kalium und Kalzium, Harnsäure, Nierenwerte, Leberwerte, Blutzucker beziehungsweise HbA1c und die Schilddrüsenwerte.

5 Fragen

Vorbereitung

Wie lange muss ich mich vorbereiten?

Rechnen Sie mit etwa einer Woche Vorbereitung, zwei Wochen Fasten und mindestens fünf Tagen Kostaufbau. Wer nur die zwei Fastenwochen einplant, unterschätzt den Kostaufbau — und der entscheidet darüber, was von Ihrem Fasten bleibt. Alle Schritte stehen auf der Seite Die Vorbereitung.

Muss ich vorher abführen?

Wichtig ist, dass der Darm zu Beginn des Fastens leer ist. Dann bewegt sich der Darm nicht mehr — und die Hormone, die bei Bewegung der Darmwand ausgeschüttet werden und im Gehirn Hunger und Appetit auslösen, werden dann eben nicht mehr ausgeschüttet. Das ist der Weg, über den Sie während des Fastens keinen Hunger und keinen Appetit mehr spüren. Wie die Darmentleerung praktisch abläuft, steht in der Vorbereitung und ausführlich im Praxis-Guide im Shop.

Muss ich Kaffee vorher weglassen?

Ja, das erspart Ihnen viel. Koffeinentzug ist eine der häufigsten Ursachen für Kopfschmerzen in den ersten Fastentagen. Reduzieren Sie Kaffee und schwarzen Tee über einige Tage schrittweise. Die Einordnung dazu finden Sie unter Vorbereitung und Koffein.

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Wählen Sie zwei Wochen ohne Umzug, ohne Prüfung, ohne Familienfeier und ohne Reise. Arbeiten ist in der Regel möglich, viele fasten im Beruf. Viele berichten sogar, dass der reguläre Alltag sie während des Fastens abgelenkt hat, und waren überrascht, wie einfach es ging. Es gibt allerdings auch einige, die das Fasten sehr anstrengt — und leider lässt sich das vorher nicht vorhersehen.

Was brauche ich wirklich?

Wasser — etwa zwei bis drei Liter täglich —, Salz, eine Waage, Zeit für sich und einen Plan für den Kostaufbau. Ein Blutdruckmessgerät ist optional, aber sehr zu empfehlen, besonders wenn Sie Blutdruckmedikamente nehmen. Alles Weitere ist Zusatz.

11 Fragen

Während des Fastens

Was darf ich trinken?

Wasser. In allen Texten dieser Website ist bewusst nur von Wasser die Rede. Trinken Sie über den Tag verteilt reichlich, etwa zwei bis drei Liter. Ungesüßter Kräutertee ist möglich, ersetzt aber nicht das Wasser. Kein Saft, keine Milch, keine Limonade, keine Süßgetränke. Ausführlich: Trinken und Salz.

Brauche ich Salz — und wie viel?

Ja. Der Körper verliert einerseits Salz, weil Sie mehr trinken, und bekommt gleichzeitig weniger, weil Sie nicht essen — wobei wir in Deutschland über die Nahrung tendenziell ohnehin viel zu viel Salz aufnehmen. Beides muss der Körper kompensieren, und dabei gerät vor allem das Natrium unter Druck. Mit etwa zwei Gramm Kochsalz pro Tag, in Wasser aufgelöst und über den Tag verteilt, unterstützen Sie den Körper dabei, das einfacher auszugleichen. Wenn Sie die genaue Salzzusammensetzung für das Wasserfasten haben wollen, finden Sie sie im Shop.

Was ist mit Kombucha, Süßstoffen oder Elektrolytpulver?

Alles, was süß schmeckt oder Kalorien enthält, gehört nicht in die Fastenphase. Fertige Elektrolytpulver enthalten oft Zucker, Süßstoffe oder Aromen — lesen Sie die Zutatenliste. Für die zwei Wochen gilt: Wasser und Salz.

Wie fühlen sich die ersten drei Tage an?

Hunger, Unruhe, Kopfschmerzen, Frieren und ein schlechterer Schlaf sind in dieser Phase üblich. Der Körper stellt seinen Stoffwechsel um. Ab etwa Tag drei bis vier lässt der Hunger bei den meisten deutlich nach. Der Tag-für-Tag-Verlauf steht unter Tag für Tag.

Wann setzt die Ketose ein?

Bei den meisten Menschen zwischen Tag drei und Tag fünf. Der Körper deckt seinen Energiebedarf dann überwiegend aus Fettreserven. Viele beschreiben ab diesem Punkt weniger Hunger und einen klareren Kopf.

Mir ist schwindelig, wenn ich aufstehe. Ist das normal?

Ein kurzes Schwarzwerden beim schnellen Aufstehen kommt vor und hängt meist mit Blutdruck und Natrium zusammen. Stehen Sie langsam auf und trinken Sie ausreichend. Hier kann eine zweite Salzportion pro Tag helfen — das führt oft zu einer deutlichen Besserung. Anhaltender Schwindel, Ohnmacht oder Schwindel im Sitzen gehören ärztlich abgeklärt.

Wann muss ich das Fasten abbrechen?

Beenden Sie das Fasten und suchen Sie ärztliche Hilfe bei: anhaltendem Erbrechen, Herzrasen, Herzstolpern oder Brustschmerz, Ohnmacht, Verwirrtheit, Sehstörungen, starker Schwäche, Unterzuckerungszeichen und bei deutlicher psychischer Verschlechterung. Bei Notfallzeichen wählen Sie die 112. Die vollständige Einordnung der Warnzeichen finden Sie unter Tag für Tag.

Darf ich Sport machen?

Ja, und Bewegung ist sogar wichtig. Das Konzept dahinter: Ein Muskel, der sich bewegt, wird nicht abgebaut. Die 10.000 Schritte sind eine Orientierung, kein Zwang — an Tagen, an denen es Ihnen schlecht geht, dürfen es auch weniger sein. Wichtig ist, Phasen der Inaktivität so oft wie möglich am Tag zu unterbrechen. Nutzen Sie dabei unterschiedliche Bewegungsformen: Liegestütze, Sit-ups, Gehen, Training an Geräten. Bewegen Sie pro Tag so viele Muskeln wie möglich. Wettkampfsport und harte Belastungsspitzen gehören nicht in die Fastenzeit.

Ich schlafe schlecht. Was kann ich tun?

Unruhiger Schlaf und frühes Aufwachen sind in den ersten Tagen häufig und kein Warnzeichen. Hilfreich sind Salz am Abend, Wärme, kein Bildschirm vor dem Schlafen und die Erwartung, dass es vorübergeht.

Mir ist ständig kalt.

Das gehört dazu. Der Wärmeumsatz sinkt. Warm anziehen, warm baden, warmes Wasser trinken, Wärmflasche. Ungewöhnlich ist starkes Frösteln mit Fieber — das gehört abgeklärt.

Wie viel nehme ich ab?

Das ist individuell und hängt von Ausgangsgewicht, Körperzusammensetzung und Wasserhaushalt ab. Beim zweiwöchigen Wasserfasten gibt es Beispiele von Personen, die 13 oder 14 Kilogramm verlieren, und andere, bei denen es 5 Kilogramm sind. Ein Teil des Gewichts in der ersten Woche ist Wasser und kommt beim Kostaufbau zurück. Wer das Gewicht halten will, entscheidet das nicht in den Fastenwochen, sondern in den Monaten danach. Gerade für den Kostaufbau und die Zeit danach finden Sie viele zusätzliche Hilfen im Shop — ob Sie das Intervallfasten kennenlernen oder Ihre Ernährung auf ein gesundes Mikrobiom ausrichten wollen.

5 Fragen

Fastenbrechen und Kostaufbau

Wie breche ich das Fasten sicher?

Langsam und geplant. Über das Fastenbrechen entscheidet sich, wie erfolgreich Sie den Fasteneffekt in Ihren Alltag mitnehmen können. Der Kostaufbau dauert mindestens fünf Tage, beginnt mit sehr kleinen Portionen und steigert sich schrittweise. In dieser Phase ist Gemüsebrühe ausdrücklich erlaubt. Alle Schritte stehen unter Fastenbrechen.

Was esse ich als erstes?

Klein, weich, ungewürzt und in kleinen Mengen — und gründlich kauen. Die konkrete Tagesabfolge mit Portionsgrößen finden Sie unter Fastenbrechen und ausführlich in der Kostaufbau-Broschüre im Shop.

Warum ist der Kostaufbau so wichtig?

Weil hier die häufigsten Fehler passieren. Zu viel, zu früh, zu schwer — das führt zu Beschwerden und macht das Ergebnis der zwei Wochen zunichte. Das Fastenbrechen selbst dauert etwa vier bis fünf Tage. Danach entscheidet sich, wie der Fastenerfolg in den Alltag überführt wird. Dafür finden Sie viele Informationen im Shop: für ein gesundes Mikrobiom, für das Intervallfasten oder für das Austesten des eigenen Lebensstils mit einem Glukosesensor und eigenen Lebensstilexperimenten.

Wie vermeide ich den Jo-Jo-Effekt?

Indem Sie das Fasten als Anfang behandeln, nicht als Ergebnis. Entscheidend sind die Wochen danach: pflanzliche Vielfalt, Ballaststoffe, weniger Zucker, regelmäßige Bewegung.

Was hat das Mikrobiom damit zu tun?

Die Darmflora verändert sich während des Fastens und wird im Kostaufbau neu geprägt. Ziel sind 30 unterschiedliche Pflanzenarten pro Woche. Unterschiedliche Pflanzen enthalten unterschiedliche Ballaststoffe, und diese werden von unterschiedlichen Bakterien im Darm abgebaut. So entsteht Vielfalt im Mikrobiom — und diese Vielfalt verdrängt jene Bakterien, die allein von Zucker und Kohlenhydraten leben. Vielfalt ist dabei wichtiger als ein einzelnes Präparat. Den kostenfreien Mikrobiom-Leitfaden finden Sie im Shop, dort gibt es zusätzlich einen ausführlichen Leitfaden mit einem 28-Tage-Plan.

6 Fragen

Erkrankungen und Messungen

Kann ich mit Typ-2-Diabetes wasserfasten?

Ja. Menschen mit Typ-2-Diabetes profitieren sogar besonders stark, weil die Chance besteht, den Verlauf des Diabetes deutlich zu verbessern oder sogar eine Remission zu erreichen. Wichtig ist dabei, dass die Änderung Ihrer Medikamente mit einem fastenerfahrenen Arzt besprochen wird: Manche Medikamente werden abgesetzt, andere laufen weiter. Die Einordnung steht unter Wasserfasten bei Typ-2-Diabetes.

Ich nehme Metformin. Was ist zu beachten?

Besprechen Sie das mit einem fastenerfahrenen Arzt. In der Regel wird Metformin während des Fastens komplett abgesetzt, um kein Risiko für eine Unterzuckerung während des Fastens zu erzeugen. Nehmen Sie das ärztliche Informationsschreiben mit ins Gespräch.

Ich nehme Schilddrüsenhormone oder Blutdruckmittel.

Schilddrüsenhormone werden in der Regel weiter eingenommen. Der Blutdruck sinkt während des Fastens dagegen sehr stark, deshalb müssen Blutdruckmedikamente deutlich reduziert oder pausiert werden — sonst riskieren Sie sehr niedrige Blutdruckwerte während des Fastens. Beides gehört vor den Fastenbeginn ins ärztliche Gespräch, nicht in Eigenregie.

Brauche ich einen Glukosesensor?

Nötig ist er nicht. Meine persönliche Einschätzung ist aber, dass der Glukosesensor gerade im Kostaufbau sehr hilfreich sein kann: Sie sehen sofort, wenn Sie versteckte Kohlenhydrate gegessen haben. Informationen dazu finden Sie in unserem Shop, sodass Sie Ihre Ernährungs- und Lebensstilexperimente selbstständig machen können. Das verändert erfahrungsgemäß etwas — viele gehen mit einem gesünderen Lebensstil daraus hervor. Eine ärztliche Überwachung ersetzt der Sensor nicht.

Soll ich Blutdruck und Gewicht messen?

Müssen Sie nicht, ich empfehle aber beides täglich — besonders, wenn Blutdruckmedikamente abgesetzt wurden oder wenn Sie andere Erkrankungen haben. Das kostet zwei Minuten und zeigt frühzeitig, wenn etwas aus dem Rahmen läuft.

Ich bin normalgewichtig. Ist Wasserfasten trotzdem etwas für mich?

Wasserfasten wirkt am besten dort, wo es um das Fett in Leber und Bauchspeicheldrüse geht. Wenn Sie eine Leberverfettung haben — die gibt es auch bei Normalgewicht —, profitieren Sie enorm. Wenn Sie kein Leberfett haben, erreichen andere Fastenformen bei Ihnen eine vergleichbare Wirkung. Realistisch ist allerdings: Wer in den letzten Jahren einen durchschnittlichen deutschen Lebensstil geführt hat, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Leberverfettung.

4 Fragen

Begleitung, Chat und Community

Muss ich das allein durchstehen?

Nein. Der Fastenkanal lässt sich sieben Tage kostenfrei ausprobieren. Im Level „Interessierter, Fasten-Info praktisch“ finden Sie darüber hinaus einen kompletten Fastenkurs mit über 700 Videos zu allen Fastenfragen, den Fastenchat und die Möglichkeit, direkt Nachrichten zu schicken. Das ist die effektivste und aktivste Betreuung für alle, die das Fasten zu Hause machen wollen. Wer mehr Betreuung wünscht, findet zusätzliche Möglichkeiten in Beratungsgesprächen oder in einer persönlichen Betreuung mit täglichem Kontakt, die vor dem Fasten beginnt und einige Tage nach dem Fasten endet. Dazu passen die Vorbereitungs- und die Kostaufbau-Broschüre aus dem Shop.

Was ist der Fastenkanal?

Ein begleiteter Kanal, in dem Sie Tag für Tag durch das Fasten geführt werden, Fragen stellen und die Erfahrungen anderer Fastender mitlesen können. Alle Einzelheiten stehen unter Fastenkanal.

Kann ich eine persönliche Frage stellen?

Am einfachsten über den Fastenkanal — dort stellen Sie Ihre Frage direkt, und die Antworten kommen schneller. Alternativ steht Ihnen das Formular unter Ihre Frage an mich offen. Beides ist keine Notfallhilfe und ersetzt keine ärztliche Behandlung. Bei akuten Beschwerden wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Bekomme ich hier eine medizinische Behandlung?

Nein. Diese Website informiert, ordnet ein und begleitet. Diagnose, Behandlung und Medikamentenanpassung gehören zu der Ärztin oder dem Arzt, die Sie kennen und untersuchen können. Suchen Sie dabei möglichst fastenerfahrene Ärztinnen und Ärzte. Ihre Zahl ist noch klein, wächst aber stetig.

4 Fragen

Wissenschaft und Einordnung

Ist Wasserfasten wissenschaftlich untersucht?

Wasserfasten ist seit über 4.000 Jahren bekannt und wird seit Jahrhunderten in Indien und in Südostasien praktiziert. Vor rund 50 Jahren wurde es als begleitende Methode bei verschiedenen Erkrankungen etabliert, und heute ist es vor allem dafür bekannt, die Fettmenge in Leber und Bauchspeicheldrüse wirksam zu verringern. Aus dieser langen Geschichte heraus sind viele Studien mit sehr unterschiedlichen Zielen und Ergebnissen entstanden: Manche Aspekte des Wasserfastens sind gut belegt, bei anderen ist die Studienlage noch dünn. Auf der Seite Evidenz trennen wir ausdrücklich, was als gesichert gilt, was plausibel ist und was offen bleibt — mit Quellenangaben.

Stimmt es, dass Fasten den Körper entgiftet?

„Entgiftung“ und „Entschlackung“ sind keine belastbaren medizinischen Konzepte, und diese Begriffe finden Sie hier nicht. Was beim Fasten tatsächlich geschieht, ist medizinisch weit bedeutsamer: Mit dem Fasten bekämpfen wir körpereigene Fettdepots, genauer gesagt die Fettablagerungen in Leber und Bauchspeicheldrüse. Das Leberfett ist die aggressivste und gefährlichste Form des Körperfetts, die wir kennen, und es ist die gemeinsame Wurzel vieler chronischer Erkrankungen — von Typ-2-Diabetes über Bluthochdruck bis zu Herz- und Gefäßkrankheiten. Zwei Wochen Wasserfasten sind der schnellste und wirksamste Weg, dieses Leberfett abzubauen, bis hin zu seinem vollständigen Verschwinden. Genau darin liegt die entscheidende Wirkung des Wasserfastens. Dazu kommt, dass Stoffe, die in Haut, Fettgewebe, Leber und anderen Organen gespeichert sind, beim Fasten mobilisiert und ausgeschieden werden. Ausführlich beschrieben ist das in meinem Buch „Wasserfasten“, die Studienlage finden Sie unter Evidenz.

Was ist mit Ketonkörpern, Leberfett und Blutfetten?

Die Ketonkörper steigen während des Fastens deutlich an, das Leberfett wird abgebaut. Das führt allerdings dazu, dass die Blutfettwerte während des Fastens zunächst ansteigen — denn das abgebaute Fett wird über das Blut transportiert. Etwa zwei bis drei Wochen nach dem Fasten sinken diese Werte dann wieder deutlich. Die Einordnung dazu steht im Bereich Evidenz.

Wie viele Menschen haben Sie schon begleitet?

Über 2.000 Teilnehmende wurden bislang begleitet. Diese Erfahrung ist die Grundlage für die Empfehlungen auf dieser Website.

7 Fragen

Shop, Newsletter und Organisatorisches

Was kostet was?

Alle Preise im Shop sind Endpreise inklusive Mehrwertsteuer. Es gibt kostenfreie Materialien, günstige Einstiegsbroschüren und umfangreichere Pakete.

Welches Produkt passt zu mir?

Wenn Sie vorbereiten wollen: die Vorbereitungsbroschüre. Wenn Sie gerade fasten: den Fastenkanal. Wenn Sie das Fasten beenden: die Kostaufbau-Broschüre. Wenn Sie alles zusammen möchten: das Komplettpaket im Shop.

Wie kann ich bezahlen?

Die verfügbaren Zahlungswege sehen Sie im Bestellvorgang, die Einzelheiten stehen unter Versand und Zahlung.

Was bekomme ich im Newsletter?

Antworten auf die Fragen, die im Fastenchat am häufigsten gestellt werden — praktisch, verständlich und ohne Studienbesprechungen. Anmeldung unter Newsletter. Newsletter-Abonnenten erhalten einen vollen Monat Fastenkanal kostenfrei.

Kann ich den Newsletter wieder abbestellen?

Jederzeit, mit einem Klick am Ende jeder E-Mail. Was mit Ihren Daten geschieht, steht in der Datenschutzerklärung.

Speichert der Eignungscheck meine Daten?

Nein. Der Eignungscheck läuft vollständig in Ihrem Browser, es werden keine Antworten übertragen oder gespeichert.

Ich bin Ärztin, Arzt oder Fastenbegleitung. Gibt es etwas für mich?

Ja, den Bereich für Fachkreise mit Informationen zum Netzwerk und zur Fortbildung.

Ihre Frage steht nicht dabei

Dann schreiben Sie sie mir. Über Ihre Frage an mich erreichen Sie mich direkt; im Fastenkanal geht es schneller, weil dort täglich Fragen beantwortet werden. Der Fastenkanal lässt sich sieben Tage kostenfrei ausprobieren. Wer den Newsletter abonniert, bekommt einen vollen Monat kostenfrei — und im Newsletter beantworte ich regelmäßig genau die Fragen, die hier am häufigsten gestellt werden.

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Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei akuten Beschwerden wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst, bei Notfallzeichen an die 112.